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Herausforderungen und Helden

"Für eine Reinigungsfirma ist die aktuelle Situation doch nicht schlecht, die werden jetzt ja umso mehr gebraucht..."

Diese Aussage ist ein Trugschluss, denn auch auf uns als Reinigungsunternehmen hatte die Pandemie natürlich massive Auswirkungen - und dies nicht etwa in Form von vielen zusätzlichen Aufträgen...

Bei einigen unserer Abo-Kunden (Sportcenter, Restaurants, Privatschulen etc.) mussten die Arbeiten zum Beispiel ganz eingestellt werden, bei anderen Kunden mussten die Reinigungsleistungen reduziert werden, wegen Homeoffice etc. Wir geben unser Bestes, um unseren Kunden bei den Kosten für die Aussetzung oder Reduktion unserer Dienstleistungen entgegen zu kommen und eine Lösung zu finden, welche für beide Seiten stimmt. Dabei sind wir sehr auf das gegenseitige Verständnis angewiesen.

Denn Fact ist, auch wir haben Verträge (Arbeitsverträge) mit unseren MitarbeiterInnen. Reduktionen an Stunden dürfen wir gemäss “GAV für die Reinigungsbranche“ nicht vornehmen. Wir sind als Betrieb zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Wir hätten unseren MitarbeiterInnen also kündigen müssen innerhalb der gesetzlichen Frist. Der Bundesrat wünschte sich, dass es möglichst keine Entlassungen gibt, wir hielten uns daran und haben uns auf das Wort des Bundesrates bezüglich einer unkomplizierten Entschädigung verlassen. 

Im Bereich Unterhaltsreinigung mussten wir einige MitarbeiterInnen wegen zahlreicher Ausfallstunden für Kurzarbeit anmelden. Andere versuchten wir in Bereichen einzusetzen, wo es zu Zusatzaufträgen in Form von Desinfektionsreinigungen kam. Dies gestaltete sich jedoch als schwierig, denn viele MitarbeiterInnen verrichten Ihre Arbeiten vor allem am Abend oder an Wochenenden und sind tagsüber noch in anderen Berufen engagiert. 

Mit dem Entscheid, die Ausfallstunden ohne Leistung beim Bund einzufordern, wollten wir uns keinesfalls bereichern, sondern die ausserordentliche Situation überleben. Hätten wir alle Ausfälle selbst bezahlen müssen, hätten wir dies vermutlich, trotz kerngesundem Betrieb, wohl eher nicht.

Merci vielmals Eliete und Fitim für euren Einsatz!

Unseren Kunden können wir nach Erhalt der Kurzarbeitsentschädigung mit einer Reduktion der Abo-Kosten entgegen kommen. Das freut uns sehr und wir sind auch bereit unseren Beitrag zu leisten und werden aus Solidarität und aufgrund der geschätzten Zusammenarbeit, die Reduktion grosszügig berechnen.

Unsere Männer und Frauen an der Front sind unsere Helden!

Unter schwierigen Bedingungen mussten unsere Reinigungsteams auf Baustellen, in Büros etc. arbeiten. Mit Bravour haben unsere Teams Ihre Aufgabe gemeistert! Dies ist nicht selbstverständlich, zeigt aber, dass sich auch in der Krise die tolle A Plus Kultur und -Mentalität bewährt: Wir setzen uns unermüdlich für unsere Kunden und für die Firma ein. 

Die A Plus schätzt diesen Einsatz enorm und hat sich deshalb entschieden, allen MitarbeiterInnen, die auf Kurzarbeit sind oder waren, trotzdem 100% des Lohnes zu bezahlen und die Differenz von 20% zu übernehmen.

 

Um ihren Mitarbeitenden an der Front auch gegen Aussen die Wertschätzung entgegenzubringen, die es verdient, hat sich A Plus Reinigungen AG der Kampagne von Allpura, dem Verband Schweizer Reinigungs-Unternehmen angeschlossen. Die Kampagne auf den sozialen Medien soll zeigen, wie systemrelevant die Reinigungsbranche ist und dass auch das Reinigungspersonal unter extremen Bedingungen seine Einsätze leisten muss. Denn ohne die Reinigungsunternehmen müssten alle die Bereiche, die als lebensnotwenig angesehen werden, schliessen: Spitäler, Alters- und Pflegheime, Lebensmittelläden, ÖV, öffentliche Bereiche und all die Orte, wo heute unter Einhaltung von Gesundheitsmassnahmen noch gearbeitet wird.